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Holzdecke / Holzdeckenmontage
Montage von Holzdecken aus Nut- und Federpaneele
Holzdecken bestehen aus Nut und Federbretter die auf einer Unterkonstruktion aus Holzlatten oder Metallprofilen befestigt werden.
Der Abstand der Unterkonstruktion sollte 40 cm nicht überschreiten.
Die Montage auf einer Konterlattung (Erst eine Reihe Latten längs und dann nochmals eine Reihe quer
dazu) ist dann nötig, wenn die gesamte Konstruktion hinterlüftet werden soll (Bad) oder es konstruktionsbedingt nicht anders möglich ist z.B. die Lattung auf Balken verschraubt
werden soll, die in die gleiche Richtung verlaufen wie später auch die Paneele.
Aber auch bei dem Einbau von Leuchten in die Holzdecke kann eine Konterlattung sinnvoll sein
– hierbei wird durch die Konterlattung eine größere Einbautiefe erreicht.
Auch besteht die Möglichkeit einer abgehängten Decke, hierbei wird die Unterkonstruktion an
Metallhängern befestigt. Dadurch können komplette Rohrkonstruktionen oder Lüftungsschächte verdeckt werden.
Vor der Montage der Holzdecke, ist abzuklären, ob als
Wandabschluss eine Leiste montiert werden soll, oder aber eine Schattenfuge hergestellt wird – die Schattenfuge wäre beispielsweise bei eine hinterlüfteten Konstruktion die
einzige Lösung, da ein Abschluss mit Leisten ein Luftzirkulation verhindern und es später zu Schimmelbildung kommen könnte.
Auch sollte ein Verlegeplan erstellt werden,
wenn beispielsweise die Paneele im Versatz montiert werden um den genauen Verschnitt zu berechnen, Zudem sollte darauf geachtet werden, dass die letzte Paneelreihe nicht zu
schmal wird und gegebenenfalls die erste Paneelreihe in der Breite abschneiden.
Die erste Paneelreihe wird mit der Federseite zur Wand befestigt, entweder direkt
verschraubt, genagelt oder mit einer speziellen Anfangskralle befestigt, danach erfolgt die Befestigung mit Paneelkrallen.
Bei unserem Beispiel wurde als Abschluss ein
Leistensystem mit Clipse verwendet, bei dem die Grundhalter erst auf die Paneele verschraubt und dann die Leisten darauf gesteckt wurden.
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